Nameserver
Nameserver beantworten die Frage, unter welcher IP-Adresse eine Domain erreichbar ist. Sie können bei uns unsere Nameserver mit Schnittstelle zur Verwaltung der Nameservereinträge nutzen oder Ihre eigenen Nameserver eintragen.
Wichtige Begriffe rund um Domains kurz erklärt. Die Angaben sind allgemein gehalten; Einzelheiten und Bedingungen unterscheiden sich je Endung und stehen auf der Seite der jeweiligen Endung.
Nameserver beantworten die Frage, unter welcher IP-Adresse eine Domain erreichbar ist. Sie können bei uns unsere Nameserver mit Schnittstelle zur Verwaltung der Nameservereinträge nutzen oder Ihre eigenen Nameserver eintragen.
Die Registry verwaltet eine Endung und deren Datenbank (zum Beispiel die DENIC eG für .de). Ein Registrar oder Reseller wie ahjo.net bietet die Registrierung von Domains unter dieser Endung an und gibt die Aufträge an die Registry weiter.
Der Authinfo-Code, auch Transfer- oder EPP-Code genannt, ist ein Passwort, mit dem der Umzug einer Domain zu einem anderen Anbieter freigegeben wird. Der bisherige Anbieter stellt ihn auf Anfrage aus; er wird beim neuen Anbieter eingegeben und gilt für diesen Umzug.
Ein NIC-Handle ist eine Kennung für einen Kontakt (Inhaber, Verwalter, technischer Ansprechpartner) bei der Registrierung von Domains. Mit gespeicherten Handles lassen sich Kontaktdaten vieler Domains zentral verwalten und ändern.
Der Whois-Server ist der Dienst einer Registry, über den sich öffentliche Daten zu einer Domain abfragen lassen, zum Beispiel ob sie vergeben ist. Welche Angaben sichtbar sind, hängt von der Registry und vom Datenschutz ab.
Internationalisierte Domainnamen (IDN) enthalten Zeichen außerhalb von a–z, 0–9 und Bindestrich, etwa Umlaute (ä, ö, ü), das ß oder Buchstaben anderer Schriften. Welche Zeichen zulässig sind, legt die Registry je Endung fest; die Übersicht der Endung nennt die unterstützten Zeichensätze.
Wurde eine Domain gelöscht oder nicht verlängert, kann sie bei vielen Endungen innerhalb einer Frist gegen Gebühr wiederhergestellt werden (Restore, bei manchen Registries auch Redemption genannt). Die Dauer der Frist steht in der Übersicht der Endung, die Gebühr unter der Preistabelle auf der Seite Domains.
Bei Endungen mit Echtzeit-Registrierung wird eine Domain direkt in der Registry angelegt, das Ergebnis liegt sofort vor. Bei anderen Endungen wird der Auftrag an die Registry übergeben und dort zeitversetzt bearbeitet; das Ergebnis liegt dann erst nach einiger Zeit vor.
Der Registry-Lock ist ein zusätzlicher Schutz auf Ebene der Registry: Eine gesperrte Domain lässt sich nur nach einer zusätzlichen Freigabe ändern, übertragen oder löschen. Das schützt vor ungewollten Änderungen, etwa wenn ein Kundenzugang missbraucht wird. Ob und zu welchen Bedingungen er angeboten wird, ist je Endung unterschiedlich.
Premiumdomains sind besonders kurze, allgemeine oder begehrte Domainnamen, die deutlich mehr kosten als gewöhnliche Domains, bei der Registrierung und teils auch in den Folgejahren. Die Standardpreise der Preistabelle gelten dafür nicht.
Manche Registries verlangen vom Domaininhaber einen Bezug zum Land der Endung, zum Beispiel eine Anschrift im Land oder einen Zustellungsbevollmächtigten. Der Trustee-Service stellt in solchen Fällen eine Adresse oder einen Bevollmächtigten im Land zur Verfügung, damit auch Inhaber ohne eigenen Sitz dort eine Domain halten können. Verfügbarkeit und Bedingungen unterscheiden sich je Endung.
Beim Privacy-Service (auch WHOIS-Datenschutz) werden persönliche Kontaktdaten des Domaininhabers in öffentlichen Abfragen durch Daten eines Dienstleisters ersetzt oder ausgeblendet. Welche Daten öffentlich sichtbar sind, regelt jede Registry selbst; bei manchen Endungen gibt es den Dienst nicht.
DNSSEC (Domain Name System Security Extensions) ergänzt das Domain Name System um digitale Signaturen. So lässt sich prüfen, dass die Antworten auf DNS-Anfragen echt sind und unterwegs nicht verändert wurden. Ob eine Endung DNSSEC unterstützt, zeigt die Übersicht der jeweiligen Endung.